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Evidenz basierter Glaube! Blog-Post Bild

Evidenz basierter Glaube!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Gideon sprach zu dem HERRN: Hab ich Gnade vor dir gefunden, so mach mir doch ein Zeichen, dass du es bist, der mit mir redet. Richter 6,17 Nikodemus sprach zu Jesus: Rabbi, wir wissen, dass du ein Lehrer bist, von Gott gekommen; denn niemand kann die Zeichen tun, die du tust, es sei denn Gott mit ihm. Johannes 3,2

Im alten Testament gibt es eine Geschichte, in der der Prophet Elia seinen Knecht ausschickt, um Ausschau zu halten nach einer Veränderung am Himmel. Ob nach 3 Jahren wolkenlosem Himmel sich vielleicht etwas zeigt. In dieser Zeit des Wartens geht Elia auf die Knie mit dem Rücken zu dem „Wettergeschehen“ das er erwartet. Er betet, dass Gott den verheißenen Regen sendet. Und als der Diener ihm eine kleine Wolke am Himmel berichtet wird, so groß wie eine Hand, da weiß er, dass der Regen kommt. Und er eilt zum König Ahab, um ihm vor dem kommenden Regen zu warnen.
Es gibt von vielen Orten, in der westlichen Welt, Berichte, dass insbesondere Junge Männer, sich dem Glauben zuwenden. Diese schaffen’s allerdings nicht in unsere News. Und selbst für uns Christen sind sie oft wie die kleine Wolke an Elias Himmel.
Und es fällt uns schwer, obwohl wir für Erweckung gebetet haben, wie viele andere Gemeinden auch, zu glauben, dass da wirklich Regen kommt, ein himmlischer Regen.
Aber es scheint so, dass auch in unserem Jahrhundert Menschen zum Glauben an den lebendigen Gott finden, weil dieser Gott sie zieht, weil er an ihren Herzen arbeitet.
Dabei steht der Glaube an Gott zu keiner Zeit im Widerspruch zu Intellekt / Vernunft / Wissenschaft. Er ist, so sagt es Paulus in Römer 1 eine mögliche Auswirkung von Wissenschaft, von Forschung und Beobachtung. Denn dort führt er aus, dass der Mensch eine „natürliche Offenbarung oder Kenntnis“ von Gott haben kann, und zwar in dem Gemachten. Die entscheidende Frage ist nicht: Kann man Gott erkennen oder nicht? Sondern: Was machen wir mit der Erkenntnis?
Geben wir dem Schöpfer die ihm gebührende Ehre und den gebührenden Dank, oder vergöttlichen wir, weil wir den Schöpfer nicht ehren und ihm nicht danken wollen, das Geschaffene und werden zu Materialisten. Die der Materie die Allmacht, die Gott gehört, zuschreiben.
Gideon erhält eine spezielle Gottesoffenbarung und man sollte denken, dass er sich damit zufriedengibt. Aber selbst er will einen evidenzbasierten Glauben haben. Er will von Gott JAHWE ein Zeichen, einen Beweis, dass er es wirklich ist.
Und Gideon ist nicht der Einzige, der so handelt. Abraham will von Gott ein Zeichen, Mose, David, Hiskia, und Gott selbst bietet Ahas ein Zeichen an. Gott ist gewillt uns Zeichen seines Handelns, seiner Identität zu geben. Wenn wir mit ehrlichem Herzen ihn bitten, mit der Bereitschaft, uns von den Zeichen überzeugen zu lassen.
Jesus schollt nicht seine jüdischen Zeitgenossen, dass sie von ihm Zeichen fordern, sondern, dass sie, obwohl schon genügend Zeichen unter ihnen geschehen waren, ihre Herzen ihm gegenüber verhärtet hatten. Deshalb sagt er ihnen, dass ihnen nur ein Zeichen gegeben wird, das Zeichen des Jona. Womit er seinen eigenen Tod und seine Auferstehung ankündigte. Und daran würden sie sich genauso ärgern, würden es leugnen, was sie bis zum heutigen Tag tun.
Wir müssen unseren Verstand nicht an der Garderobe abgeben, wenn wir in die „Kirche gehen“ und glauben wollen.
In Hebr. 11:1 lesen wirklich

»Der Glaube aber ist eine Wirklichkeit dessen, was man hofft, ein Überführtsein von Dingen, die man nicht sieht.«
Hebr. 11:1

Man könnte es auch anders formulieren:
„Der Glaube ist ein Erwarten mit Gewissheit von schon geschehenen Dingen, eine Überzeugung von dem, was man (noch) nicht sehen kann.“
Die schon geschehenen Dinge sind das stellvertretende Erlösungsopfer für uns und unsere Sünden. Wir erwarten mit Gewissheit, dass das auch für uns gilt, für uns wirksam ist, und sich für uns jetzt und in Ewigkeit auswirkt. Das ist dann der zweite Teil, das „Überzeugt sein“ von dem, was man (noch) nicht sieht, was aber kommen wird, weil der erste Teil eine schon geschehene Wirklichkeit und Substanz hat. Dieses Geschehen ist geschichtlich verankert und wurde zum alltäglichen Referenzpunkt für alle Menschen: Jesu Geburt. Er wurde zu einer unbestreitbaren historischen Realität, zu einer Substanz, einer Grundlage, nämlich der Grundlage unseres Glaubens.
Wenn wir unser Denken für die Wirklichkeit der geistlichen Welt öffnen, dann kann unser Denken auch überzeugt werden. Das Problem des Menschen des 21. Jahrhunderts ist, dass er meint, dass das weder geht noch erlaubt ist, wenn er intellektuell redlich sein will. Das jedoch ist ein Trugschluss. Man kann, wenn man einen Teil der Wirklichkeit ausklammert, niemals der ganzen Wirklichkeit gerecht werden.
Wenn unser Verstand und der Glaube an Gott sich ausschließen würden, warum sollte er uns dann diesen gegeben haben. Wenn Wissenschaft und eine vertrauensvolle Gottes-Beziehung unvereinbar wären, warum hat Gott sie dann im Paradies schon begründet, dadurch dass er ihnen den Auftrag gab die Tiere zu benennen? Um dies tun zu können mussten die Menschen die Tiere untersuchen, sie analysieren und kategorisieren, um sie schließlich benennen zu können!

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26. Apr.
2026
Eine unerhörte Zumutung Blog-Post Bild

Eine unerhörte Zumutung

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Denn die Gnade Gottes ist erschienen, heilbringend allen Menschen und unterweist uns, damit wir die Gottlosigkeit und die weltlichen Begierden verleugnen und besonnen und gerecht und gottesfürchtig leben in dieser Welt. Titus 2,11-12

Gottes Gnade ist wahrscheinlich im Mund vieler Menschen so was wie die Liebe Gottes. Es hat was Nettes, Angenehmes.
Aber das verliert es, wenn wir diesen Vers etwas genauer anschauen. Die heilbringende Gnade ist nicht ein Was, sondern ein Wer.
Diese Gnade hat einen Namen. Und es gibt dafür auch nicht viele unterschiedliche Namen, sondern nur einen einzigen.

»Und es ist in keinem anderen das Heil; denn auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden müssen.«
Apg. 4,12 

In Vers 10 Macht Petrus klar wer dieser Name ist. Jesus der Christus, der Messias, der Retter. Er ist die fleisch- und sichtbar gewordene Gnade Gottes. In ihm wollte Gott jeden Menschen begnadigen, der dieses Geschenk annimmt.
Aber diese Gnade ist nicht folgenlos.
Sie führt uns in einen Erziehungsprozess, in dem wir wie Paulus es sagt: „die Gottlosigkeit und die weltlichen Begierden verleugnen“ lernen.
In der Regel geht das nicht über Nacht, sondern dauert ein Leben lang an. Aber Veränderung ist möglich und nötig. Denn diese Dinge sind diametral dem Willen Gottes entgegengesetzt. Gottlosigkeit, Rebellion gegen Gott und Gier waren die Triebfedern der ersten Sünde.
Wenn wir also wirklich die Gnade Gottes empfangen haben und begriffen haben, was sie für uns bedeutet, dann werden wir alle Formen von Gottlosigkeit und Gier ablegen.
Wir werden lernen im Vertrauen auf Jesus zu leben, ihn in alle unsere Lebensentscheidungen und Handlungen einzubeziehen und ihm alle unsere Bedürfnisse anzuvertrauen. Wer das tut, wird erleben, dass er einen HERRN und Erlöser hat, der sich besser um ihn kümmert, als er selbst es je könnte.
Der schon genannte Erziehungsprozess ist für viele von uns nicht immer angenehm. Wo bleibt meine freie Entscheidung? Wie kann Gott das von mir verlangen? Ich hab da keinen Bock drauf!
Und ja so können wir denken. Aber er hat uns nicht alleine gelassen. Sein Heiliger Geist ist ein geduldiger aber auch unnachgiebiger Lehrmeister. Denn was sich Gott einmal vorgenommen hat, das führt er auch aus.
Wir können ihm davon laufen, abtauchen, uns sperren oder einfach hängen lassen. Gott hat einen langen Atem, das zeigt er im Alten Testament beim Volk Israel. So schnell gibt er nicht auf.
Und das tut er auch bei mir und bei dir nicht!
Wir sollen „besonnen und gerecht und gottesfürchtig leben“ lernen.
Was gäben wir darum, wenn heute die Welt von besonnenen, gerechten und gottesfürchtigen Menschen regiert würde, statt von kopflosen Hysterikern, die sich krampfhaft an ihrem Sessel festhalten.
Wie wäre es, wenn die Welt mehr von uns hätte, von uns die gelernt haben und immer noch lernbereit sind „besonnen und gerecht und gottesfürchtig zu leben“.
Was wäre, wenn es mehr Menschen gäbe, die nicht für sich, sondern für Gott, sein Reich, seine Maßstäbe, seine Ordnungen und seine Ziele leben würden?
Menschen, die so gerecht sind, dass sie tatsächlich unparteiisch sind, und nicht auf einem Auge blind, das Gute böse und das Böse gut nennen. Die tatsächlich das, was sie sagen auch meinen, und das, was sie meinen, auch tun?
Was gäben wir darum, wenn wir uns auf ein gegebenes Wort verlassen könnten, wenn man nicht immer damit rechnen müsste, dass man nur betrogen wird.
Wenn uns das beschäftigt und ein Anliegen ist, dann lasst uns dafür beten, an uns selbst arbeiten, und andere für die heilbringende Gnade, die das bewerkstelligen kann, werben und zu ihm, Jesus, der Inkarnation dieser Gnade, einladen.

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19. Apr.
2026
Die Erfüllung Blog-Post Bild

Die Erfüllung

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Ich will das Verlorene wieder suchen und das Verirrte zurückbringen und das Verwundete verbinden und das Schwache stärken. Hesekiel 34,16 Ihr irrtet umher wie Schafe, doch jetzt seid ihr zurückgekehrt zum Hirten, zum Beschützer eurer Seelen. 1.Petrus 2,25

Wenn man diese Verse liest, und den Kontext von Hesekiel 34:16, dann stellt sich für Manchen die Frage: Übertreibt Petrus nicht, wenn er das was in Hesekiel angekündigt ist, als schon erfüllt bzw. sich in Erfüllung befindlich deklariert?

»Denn so spricht der Herr, HERR: Siehe, ich bin es, und ich will nach meinen Schafen fragen und mich ihrer annehmen. Wie ein Hirte sich seiner Herde annimmt am Tag, da er unter seinen zerstreuten Schafen ist, so werde ich mich meiner Schafe annehmen und werde sie retten aus allen Orten, wohin sie zerstreut worden sind am Tag des Gewölks und des Wolkendunkels. Und ich werde sie herausführen aus den Völkern und sie aus den Ländern sammeln und sie in ihr Land kommen lassen; und ich werde sie weiden auf den Bergen Israels, an den Bachrinnen und an allen Wohnplätzen des Landes.«
Hesekiel 34, 11-13

Und wenn er es als in Erfüllung befindlich deklariert, dann gilt das auch noch heute. Auch heute sind wir alle, die Jesus Christus angenommen haben zum Hirten und Beschützer unserer Seelen zurückgekehrt.
Manche würden da heftig widersprechen. Hesekiel spricht vom Volk Israel, nicht von den Heiden.
Und doch spricht Jesus von sich gleich zweimal als dem „guten Hirten“, dem Hirten der zu seinen Lebzeiten nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt ist (Math. 15:24). Der aber auch Schafe von einem anderen Stall holen muss.

»Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe. Ich bin der gute Hirte; und ich kenne die Meinen, und die Meinen kennen mich, wie der Vater mich kennt und ich den Vater kenne; und ich lasse mein Leben für die Schafe. Und ich habe andere Schafe, die nicht aus diesem Hof sind; auch diese muss ich bringen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde, ein Hirte sein.«
Joh. 10, 11 + 14-16

Jesus sagt das zu den Juden, nicht zu den Heiden. Er ist der Überzeugung, dass er die Erfüllung aus Hesekiel 34 und 37: 22 und 24 ist.

»Und ich mache sie zu einer Nation im Land, auf den Bergen Israels, und ein einziger König wird für sie alle zum König sein; und sie sollen nicht mehr zu zwei Nationen werden und sollen sich künftig nicht mehr in zwei Königreiche teilen.
24 Und mein Knecht David wird König über sie sein, und sie werden alle einen Hirten haben; und sie werden in meinen Rechtsbestimmungen leben und meine Ordnungen bewahren und sie tun.«
Hesekiel 37, 22 + 24

Wenn Jesus dieser Überzeugung ist, und wir glauben, dass er der Sohn Gottes ist, dann müssen wir annehmen, dass in ihm, in seinem Erden-Handeln und in seiner Beauftragung seiner Jünger, die anderen Schafe (aus den Heiden) zu holen, sich die alttestamentlichen Prophetien erfüllen, so wie Paulus es dann in Epheser 2,14ff schreibt:

»Denn er ist unser Friede. Er hat aus beiden eins gemacht und die Zwischenwand der Umzäunung, die Feindschaft, in seinem Fleisch abgebrochen. 15 Er hat das Gesetz der Gebote in Satzungen beseitigt, um die zwei - Frieden stiftend - in sich selbst zu einem neuen Menschen zu schaffen 16 und die beiden in einem Leib mit Gott zu versöhnen durch das Kreuz, durch das er die Feindschaft getötet hat.«
Epheser 2, 14-16

Das ist das Heilsgeschehen, von dem Gott im alten Testament spricht. Das mit dem Kommen Jesu in die Welt seinen Anfang genommen und mit seinem stellvertretenden Leiden und Sterben seine Grundlage bekommen hat, und das mit Jesu Wiederkunft, am Ende der Zeit, seine Vollendung findet.
Wenn das kein Grund zur Freude ist, dann gibt es überhaupt keinen Grund.

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12. Apr.
2026
Die neue Existenz Blog-Post Bild

Die neue Existenz

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Jesus kam, obwohl die Türen verschlossen waren, und er trat in ihre Mitte und sprach: Friede sei mit euch! Johannes 20,26

Wer Krimis liebt, der stellt fest, dass hier ein Thema angesprochen wird, das in vielen Krimis schon ein zentraler Punkt war. Der Fall scheint klar. Das Opfer liegt mit der Waffe in der Hand über dem Schreibtisch, die Fenster unversehrt, die Tür von innen verschlossen. Ein Abschiedsbrief liegt auch noch da. Ganz offensichtlich eine Selbsttötung. Denn wie sollte jemand anderes als der Verstorbene als Täter in Frage kommen. Da niemand durch geschlossene Türen gehen kann geschweige denn durch Mauern.
Wir lesen also hier in unserem Vers etwas, was ganz offensichtlich nicht sein kann. Das war auch den Menschen klar, die das erlebten. Und dennoch berichteten sie es. Sie haben es erlebt, nicht nur einmal. Jesus kam und ging wie es ihm beliebte. Tat der das, weil er Gott war?
Die Jünger dachten zunächst sie würden ein Gespenst, einen Geist sehen. Das wäre eine noch denkbare Erklärung. Wenngleich sie wahrscheinlich auch keine Erfahrung mit solchen Phänomenen hatten. Wer von uns hat schon mal einen Geist gesehen?
Aber das ist es, was sie denken. Und damit Jesus ihre Bedenken zerstreuen kann, bittet er sie darum, etwas von ihrem Nachtmahl abzubekommen. Geister / Gespenster essen nichts.
Und der abwesende Jünger Thomas ist von den Berichten genauso wenig überzeugt, wie es die anderen Jünger, falls abwesend, gewesen wären. Thomas ist deshalb nicht weniger gläubig als seine Kollegen, auch wenn ihm das Attribut „der Ungläubige“ angehängt wurde.
Niemand, der es nicht erlebt hat, kann es glauben. Deshalb hat sich Jesus über 500 Menschen gezeigt, damit die schiere Anzahl der Zeugen ausreichen möge an seine Auferstehung zu glauben.
Aber wie wir wissen, finden es die Menschen bis zum heutigen Tag schwer, an die Auferstehung Jesu zu glauben und dass er tatsächlich durch verschlossene Türen gehen konnte.
Aber wie erklären wir es uns, wenn wir davon ausgehen, dass Jesus auferstanden ist und einen Körper hatte, der essen und trinken konnte.
Es geht nur, wenn wir davon ausgehen, dass er schon den Auferstehungskörper bekommen hatte, den auch wir, wenn wir auferstehen, bekommen werden. Dieser Körper ist nicht mehr gebunden an die physikalischen Gesetze dieser vergänglichen Welt.
Wir bekommen also hier eine „Sneak Preview“ auf unsere eigene Zukunft.
Jesu Auferstehung ist die Erste ihrer Art, aber nicht die Letzte. Deshalb spricht von ihm die Bibel auch als dem „Erstgeborenen aus den Toten“. Damit ist nicht nur gesagt, dass er der erste war dem dies passiert ist. Die Bibel macht klar, dass er durch sein sündloses Leben, das er für uns gelebt hat, vom Tod nicht gehalten werden konnte, der Tod keine Macht über ihn hatte. Jesus hatte zu Lebzeiten deutlich gemacht, dass er „der Weg, die Wahrheit und das Leben“ ist.
Ohne den „Weg Jesus“ gäbe es für uns keinen Weg aus dem Tod!
Aber durch ihn ist auch der Weg für uns offen. Wir gehen durch die Tür Jesus ins ewige Leben, wenn wir an ihn glauben, wenn wir unsere Hoffnung und unser Vertrauen allein und ausschließlich auf Jesus Christus setzen.
Wenn wir das tun, dann werden wir, so sagt es die Schrift, so wie Jesus mit einem Auferstehungskörper ausgestattet werden. Das passiert den im Glauben an Jesus Lebenden und den in diesem Glauben auch Verstorbenen. Alle bekommen diesen Körper, in dem sie die Ewigkeit verbringen werden, wenn Jesus wieder kommt. Einen Körper, der keinen Schmerz, keine Krankheit, keinen Tod mehr sehen wird.
Ostern, das wir gefeiert haben, ist mehr als nur eine vage Hoffnung. Ostern ist der Höhepunkt der Geschichte Gottes mit den Menschen auf dieser Welt. Dieser Höhepunkt wird nur noch übertroffen von Jesu Wiederkunft, dem Endgericht und dem neuen Himmel und der neuen Erde und der ewigen Gemeinschaft mit dem dreieinigen Gott.

Foto von Gamze Şentürk: https://www.pexels.com/de-de/foto/vintage-holztur-mit-bogen-an-einer-strukturierten-wand-36735008/

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05. Apr.
2026
Ostern – unser Weg zum Leben! Blog-Post Bild

Ostern – unser Weg zum Leben!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein. Psalm 23:5 Der letzte Feind, der vernichtet wird, ist der Tod. 1. Korinther 15:26

Wir Feiern Ostern und da fragt man sich was diese Verse mit Ostern zu tun haben?
Man könnte sagen alles!
Ostern ist der Beweis, dass die Feinde nicht triumphiert haben. Die Feinde Jesu, konnten Jesus ans Kreuz schlagen, aber von diesem herunter sah er auf den reich gedeckten Tisch, den Gott ihm und den Seinen durch sein Opfer bereitet hatte. Er sah auf die geistlichen Güter, die Frucht des Geistes, das ewige Leben, die Herrlichkeit der Kinder Gottes, die da auf seine Nachfolger wartet.
Er sah auch, dass der Tod ihn nicht halten werden würde und er im Hause des HERRN bleiben würde immerdar, weil er zu seinem Vater zurückkehren würde, was er an Himmelfahrt dann auch tat.
Wer den Psalm 23 nur als das Idealbild des guten Hirten liest, verkennt seinen wahren Charakter. Es ist die Lebensgeschichte des Messias in Kurzform, der als das Lamm Gottes in die Welt kommt, von seinem Vater als Hirten geleitet wird. Der durch das Tal des Todes, durch den Tod hindurch geht, und Leben und Unvergänglichkeit ans Licht bringt.
Das Bild vom Vater als seinem Hirten und ihm dem Lamm macht seine gesamte Lebenshaltung deutlich, mit der er auslebte, was er selbst bekannte: Dass er nichts tun kann, außer dem, was er den Vater tun sieht. Es war ein Leben in totaler Abhängigkeit vom Vater und in totalem Gehorsam dem Vater gegenüber.
Dieses Leben war so, dass, selbst als Jesus sein Leben aufgab, aushauchte, der Tod ihn nicht halten konnte (Apg.2:24). Der Tod hatte keine Macht, keine Verfügungsgewalt über ihn. Warum?
Weil der Tod nur in die Welt kam, als die Menschen Gott gegenüber ungehorsam handelten. Durch die Sünde Adams, kam die Sünde und damit der Tod in die Welt. Aber der Tod hatte über ein Leben, das in dieser ganzen Hingabe an Gott gelebt wurde, keine Macht. Deshalb ist Ostern einerseits ein Wunder, andererseits, aus der Perspektive Gottes, ganz normal. Jesus kam nicht einfach wieder zurück ins Leben, wie dies bei Lazarus der Fall war. Der war sogar noch länger Tod als Jesus. Nein, Jesus kam nicht zurück in sein altes Leben, sondern er durchschritt den Tod, um am „anderen Ende“ mit seinem Auferstehungsleib ausgestattet zu werden und vor den Jüngern zu erscheinen, ungehindert, von allen irdischen Hindernissen.
Seine Art der Auferstehung, mit einem Auferstehungsleib, ist die erste ihrer Art. Daher spricht die Bibel auch davon, dass er der Erstgeborene aus den Toten ist (Kol. 1:18).
Wenn er der Erstgeborene ist, dann gibt es auch Nachgeborene. Und das sind wir, wir Christen, Menschen, die mit Jesus mit gestorben sind, weil sie ihn als ihren HERRN und Erlöser angenommen haben. Weil sie es zulassen, dass er sein sündloses Leben für sie gelebt und hingegeben hat. Weil sie nicht stolz sein Gnadengeschenk abgelehnt haben, und nicht gesagt haben: „Für mich braucht kein anderer seinen Kopf hinhalten. Ich kann für mein Leben selber gerade stehen. Und übrigens glaube ich nicht, dass ich vor irgendjemandem für mein Leben gerade stehen muss.“ Sondern, weil sie sich ihrer Unzulänglichkeit, ihrer Neigung und Verführbarkeit zu Sünde, und auch ihrer Befleckung durch Sünde bewusst sind und wissen, dass sie nur durch das Blut Jesu rein gewaschen werden können.
Jesu Tod und Auferstehung sollte dich gewarnt sein lassen. Wenn er auferstanden ist, dann ist er derjenige, der er behauptete zu sein: der Sohn des lebendigen Gottes. Und dann ist es wirklich so, dass er, wie er es sagte, im Besitz der Macht und der Autorität über alles ist, was existiert.
Wenn dem so ist, dann wirst du vor ihm stehen und Rechenschaft geben, ob du willst oder nicht.
Ostern kann für jeden, der es will zum „Eingang ins ewige Leben“ werden, wenn er sich mit Jesu Tod und Jesu Auferstehung identifiziert. Eine Auferstehung, die nach menschlichen Maßstäben einzigartig ist, aber ebenso glaubwürdig, wenn man den historischen Quellen und damit den Augenzeugenberichten vertraut.

Foto von Serhat Aktepe: https://www.pexels.com/de-de/foto/schaf-lamm-tierfotografie-haustier-10815780/

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